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Erster Eindruck im Business: Der Handy / Mobiltelefon Knigge für einen höflichen ersten Eindruck !

Gerade im Geschäftleben ist das Mobiltelefon nicht mehr wegzudenken und das ist auch das Thema dieses Beitrages: Der Handy Knigge

Immer mehr Verbotszonen für Handys / Mobiltelefone werden seit einiger Zeit eingeführt.

Handy Knigge: Damit Sie nicht baden gehen ...

Handy Knigge: Damit Sie nicht baden gehen ...

Schade, dass so etwas überhaupt nötig ist. Denn es ist so einfach, auch bei der Handy-Nutzung Rücksicht auf die Mitmenschen zu nehmen.

Moderne Techniken erlauben es, den größten Störfaktor – die oft nervige „Dudelei“ – auszuschalten:

Vibrationsalarm, Blinklichtfunktion und Mailbox machen es problemlos möglich.

Zweiter Belästigungsfaktor:

Das Mithören eines Gespräches aufgezwungen zu bekommen.

Um diese Behelligung anderer zu vermeiden, kann der Mensch allerdings keine Techniken bemühen, sondern hat selbst tätig zu werden. Ist ein Gespräch in Anwesenheit anderer nicht zu vermeiden, gilt: Eine höfliche Person entfernt sich von Zuhörenden und legt eine angemessene Distanz zwischen sich und die anderen. Zum Beispiel, indem sie den Raum verlässt.

Darüber hinaus wird sich jeder beliebt machen, der folgende Punkte beachtet (empfohlen vom Arbeitskreis Umgangsformen International AUI):

10 Goldene Regeln für den Umgang mit dem Handy / Mobiltelefon

1. Denken Sie, bitte immer an die Grundregeln für das Telefonieren mit dem Handy in der Öffentlichkeit: Überall dort, wo es die Ruhe und Entspannung oder die Konzentration der Mitmenschen stört, sollten Belästigungen sowohl durch hörbare Anrufsignale – vorrangig „Gedudele“ aller nur möglicher Melodien – als auch durch das aufgezwungene Mithören von Gesprächen vermieden werden.

2. Stellen Sie die Anruftöne in Alltagssituationen wie beim Einkaufen oder in der Handy verstärkten  Zone im Zug leise und dämpfen Sie, bitte, auch die Lautstärke Ihrer Stimme.

3. Legen Sie Ihr Handy nicht auf den (Schreib-) Tisch, wenn Sie mit jemandem im Gespräch sind. Das signalisiert: Ich bin jederzeit bereit, die Unterhaltung mit Ihnen (dir) zu unterbrechen. Die unterschwellige, aber eindeutige Botschaft: Sie sind (du bist) mir unwichtig.

4. Unterbrechen Sie kein Gespräch – auch nicht den Blickkontakt – um eine eingegangene SMS zu lesen. Das hat – ebenso wie das Versenden in dieser Situation – den gleichen negativen Effekt.

5. Denken Sie auch bei SMS-Nachrichten daran, störende Töne zu vermeiden. Dies gilt für den Empfang ebenso wie für das Versenden.

6. Melden Sie sich bei einem Anruf auf Ihrem Handy genauso mit Tagesgruß (also z.B. „Guten Morgen“, Firmen- und eigenem Namen, wie Sie es bei einem Festapparat tun.

Die Ausnahme: Sie nutzen Ihr Handy nur privat und sehen auf dem Display, dass jemand anruft, der Sie am „Ja, bitte?“ oder „Hallo“ erkennt oder den Sie direkt mit Namen begrüßen können.

7. Nehmen Sie einen Anruf auf einem fremden Handy nur dann entgegen, wenn Sie ausdrücklich dazu ermächtigt wurden. Melden Sie sich dann mit Ihrem Namen, dem Tagesgruß und dem Zusatz: „Apparat Regine Musterfrau“.

8. Stellen Sie, um solche Situationen zu vermeiden, Ihre Mailbox-Funktion so ein, dass Ihre Mailbox etwa nach dem vierten Klingeln in Aktion tritt. Das ist auch praktisch, wenn Sie einen zweiten Anruf, während Sie telefonieren, nicht annehmen können.

9. Halten Sie den Text für Ihre Mailbox, bitte, kurz. Ein Satz wie: „Leider bin ich zur Zeit nicht erreichbar, weil ich entweder gerade in einem Funkloch stecke oder anderweitig nicht erreichbar bin“ verteuert nicht nur unnötig das Gespräch für Anrufende.

Er ist schlicht überflüssig. Der Grund: Jeder weiß, dass jemand gerade nicht erreichbar ist, wenn die Mailbox in Aktion tritt.

10. Nutzen Sie eine berufliche Handynummer, die Sie von jemanden bekommen haben, auf keinen Fall spät abends oder am Wochenende.

Der Grund: Jeder kann einmal vergessen, auf seine Mailbox umzustellen. Jeder hat aber – Handyzeitalter hin oder her – ein Recht auf Privatsphäre.

Und in persönlicher Sache:

Als regelmässiger Nutzer der Schweizer, deutschen und weiterer Bundesbahnen bitte ich Sie aus ganzem Herzen zu bedenken, dass Ihr Gesprächspartner am Mobiltelefon frei entscheiden kann, ob und wie lange er oder sie Ihnen zuhören möchte. Ihre Mitreisenden in den meisten Fällen jedoch nicht :-)

Immer auf dem Laufenden in Sachen Etikette und Business-Knigge bleiben ? http://twitter.com/business_knigge

Wer legt die Etikette und Business Knigge Empfehlungen fest ?

Für den deutschsprachigen Raum (und auch darüber hinaus) ist dies der Arbeitskreis Umgangsformen International (AUI) mit seinen Empfehlungen zum Thema Umgangsformen und (Business) Knigge .

Und um der schnell wachsenden Nachfrage nach Trainings zum Thema Umgangsformen Rechnung zu tragen, bildet Inge Wolff, die Vorsitzende des Arbeitskreis Umgangsformen International AUI, seit kurzem AUI zertifizierte Trainer aus, zu denen auch Alexander Plath (www.alexanderplath.com) zählt.

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